little thoughts to ponder on: eine Liebeserklärung an den Erdboden 💕
- Bianca Meusburger-Waldhardt
- 3 days ago
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Eine Frage, die ich in der Krisenbegleitung oft stelle, ist, ob die Menschen genug Zeit in Bodennähe verbringen, also am Erdboden liegen, sitzen oder auf ihm (bewusst) gehen, ja schreiten sogar… Wiese, Feld, Wald, Park, kein Laminat oder Asphalt zwischen ihnen und der Erde. Naturverbundenheit ist für diese simple Praxis keine Voraussetzung, der Genuss kommt durchs bloße Tun: Der Boden der Erde lässt uns unser eigenes inneres Erd(ig)sein wahrnehmen, und das ist auch wirklich schon alles (im wahrsten Sinne des Wortes). Jeden mir möglichen Moment einer Pause verbringe ich auf diese Art und Weise, im Gehen verarbeite ich und lasse mich inspirieren, im Sitzen entdecke ich durch das Schneckenhaus am Boden meine eigenen inneren Windungen und darüberhinaus die grenzenlose, schöpferische Verbundenheit mit allem. Ein Kaffee auf der Erde, Wind in den Haaren, 5 Minuten - spüren, wie das Nervensystem verzweigt mit den Baumwurzeln atmet, die Elemente wahrnehmen, eine ganze Welt 🌿.
Of all the paths you take, make sure some of them are dirt. (John Muir 🌟)




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